Rechenschwäche - Dyskalkulie

Die Rechenschwäche/Dyskalkulie beschreibt eine Lernproblematik, bei der unterschiedlichste Schwierigkeiten im Umgang mit den grundlegenden Rechenfertigkeiten auftreten.


Betroffene Kinder, Jugendliche
und Erwachsene zeigen häufig
folgende Unsicherheiten:


- Zählendes Rechnen- offen oder versteckt,
  stets wird neu abgezählt
- Anschauungsmaterial ist immer notwendig
- Keine Mengenvorstellungen,
  Mengenvergleiche sind nicht möglich
- Zahlräume werden nicht erfasst, Stellenwerte
  sind nicht verstanden (13-31)
- Rechenarten werden häufig verwechselt
- Probleme bei Zehnerübergängen
- Erlerntes kann nicht übertragen werden
- Das Rechnen benötigt unangemessen
  viel Zeit und Energie

- Keine Verbesserung durch wiederholtes
  Üben (zuhause oder in der Schule)
- Gelerntes wird wieder vergessen
  (z.B. 1x1-Reihen)
- Offensichtlich falsche Rechenergebnisse,
  werden nicht erkannt (200+50=20050)
- Die Uhrzeiten können oft nicht abgelesen
  werden, Zeiträume werden nicht verstanden
- Bei Textaufgaben wird die Aufgabenstellung
  nicht erkannt. Aus vorhandenen Zahlen
  werden wahllos Rechenaufgaben
  konstruiert.



Häufig haben Betroffene zu ihren Rechenwegen eine eigene Logik entwickelt- hier ist es notwendig, zunächst diese Gedankengänge nachzuvollziehen und dann neu zu bearbeiten.

Die Gründe für eine individuelle Rechenschwäche lassen sich nur in einer diagnostischen Überprüfung ermitteln. Nach dieser Überprüfung entwickeln wir ein spezielles Förderkonzept, um erfolgreiche Lernschritte zu ermöglichen.